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Aktuell: Wenn der Baldeggersee blüht

  • 17. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Alle Jahre wieder: Das rote Wasser lädt nicht wirklich zum baden ein, aber die Temperaturen des Sees ja auch nicht wirklich. Die rote Färbung stammt von den Burgunderblutalgen, die auch Giftstoffe freisetzen können. Das ganze ist eine Folge der Algenblüte. So richtig romantisch ist diese Blüte aber nicht.


Foto cb
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Betroffen ist der Baldeggersee vor allem deshalb, weil er nach wie vor mit zu vielen Nährstoffen belastet ist. Pro Natura Luzern schreibt dazu: "Während einer «Algenblüte» entwickeln sich Cyanobakterien in Massen, sterben schliesslich ab und sammeln sich an der Wasseroberfläche. In der Folge werden dort Giftstoffe freigesetzt. Diese sind insbesondere für Tiere, z.B. Hunde, sehr gefährlich, bisweilen gar tödlich." Gemäss kantonaler Hundeverordnung seien Hunde im Naturschutzgebiet generell immer an der Leine zu führen. Insbesondere während "Algenblüten" sollten Hunde aber keinesfalls vom Seewasser trinken oder darin baden. "Bei hohen Konzentrationen können die Giftstoffe auch für Menschen schädlich sein. Dafür reicht das Schlucken von Wasser oder der Hautkontakt bereits aus", so Pro Natura Luzern weiter. Ob aber Giftstoffe gebildet werden und in welchem Masse dies geschieht, hänge dabei stark von der Art der Blaualge und von Umweltbedingungen ab.


Philipp Arnold, Fachspezialist Oberflächengewässer der Dienststelle Umwelt und Energie (UWE) vom Kanton Luzern, sagte 2020 gegenüber der Luzerner Zeitung: "Egal ob es Blaualgen hat oder nicht, es gelten die üblichen Regeln. Heisst: Nicht in Bereichen baden, in denen sich Algenteppiche gebildet haben, kein Wasser schlucken und nach dem Baden duschen."


Fast schon wie ein Kunstwerk, aber nicht so einladend für ein Bade. Fotos cb
Fast schon wie ein Kunstwerk, aber nicht so einladend für ein Bade. Fotos cb

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